Unterschleißheim ist wirtschaftlich gut aufgestellt

Ein Artikel von Stefan Schneiders, Stadtrat, SPD-Fraktion

Die Stadt Unterschleißheim hat heute einen Schuldenstand von nur noch 1,5 Millionen Euro. Im Jahr 2009 waren es noch 27 Millionen Euro. Alle Großprojekte der ersten Jahre, wie der Bau der neuen Realschule, die Erweiterung des Gymnasiums und der Mittelschule, der Bau weiterer Kinderhäuser, die Straßenunterführung in der Bezirksstraße, der barrierefreie Ausbau der beiden Bahnhöfe und das Thermalwasseraußenbecken konnten ohne eine Neuverschuldung realisiert werden.

Dies alles parallel zum Schuldenabbau! Ebenso positiv haben sich die liquiden Mittel (Rücklagen) der Stadt entwickelt. Ende 2012 betrugen diese 22 Millionen Euro, heute Ende 2019 sind es 80 Millionen Euro. Das hab es noch nie in der Geschichte von Unterschleißheim! Noch eine weitere Zahl beweist die Aussage, dass Unterschleißheim gut aufgestellt ist. In den sieben Jahren von 2006 bis 2012 betrugen die Gewerbesteuereinnahmen zwar bereits 262 Millionen Euro, diese Einnahmen haben sich aber in der Amtszeit von Bürgermeister Christoph Böck von 2013 bis 2019 auf 434 Millionen Euro erhöht, also eine Steigerung um 172 Millionen Euro!

Und das trotz der Tatsache, dass zu Beginn der Amtszeit von Christoph Böck 2013, mit dem angekündigten Wegzug von Microsoft und EADS, dunkle Wolken über die wirtschaftliche Zukunft von Unterschleißheim aufgezogen waren. Erfreulicherweise bewahrheiteten sich die teils apokalyptischen Vorhersagen der CSU bzgl. der wirtschaftlichen Zukunft von Unterschleißheim damals nicht. Ganz im Gegenteil - die aktuelle Kapitalausstattung der Stadt und die erfolgreiche Transformation mit der Entwicklung der MicroCity und des Business Campus zeigen die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Unterschleißheim. Es haben sich in den letzten Jahren bereits viele neue zukunftsweisende Unternehmen bei uns angesiedelt, die mittelfristig eine positive Auswirkung auf die Finanzkraft von Unterschleißheim erwarten lassen.

Warum geht es Unterschleißheim wirtschaftlich so gut? Hier ist an erster Stelle den vielen Gewerbesteuer- und Einkommensteuerzahlern in unserer Stadt zu danken. Deshalb ist die Fortsetzung der erfolgreichen gewerbefreundlichen Politik und Wirtschaftsförderung wichtig. Sie bringt zukunftsweisende Arbeitsplätze und neue Unternehmen mit hoher Wertschöpfung nach Unterschleißheim. Dafür stehen die SPD-Fraktion und Bürgermeister Christoph Böck an der Spitze der Stadtverwaltung.

In der Zukunft kann Unterschleißheim mit dem neuen Haushalt und der mittelfristigen Finanzplanung bis 2023 große Investitionen, darunter auch 44 Millionen Euro für den Neubau der Michael-Ende-Schule, vollständig aus den Rücklagen bestreiten. Dies ist so ungewöhnlich, dass hier ein Vergleich mit einem Privathaushalt erlaubt ist - es wäre wie der Hauskauf einer jungen Familie in Unterschleißheim ausschließlich mit eigenem gesparten Kapital, also ohne Geld von den Verwandten und ohne eine Hypothek bei den Banken! Eine echte Erfolgsstory.

Dies zeigt: Unterschleißheim ist also gut aufgestellt und bereit für die Zukunft. Wir investieren für die Bürger und Bürgerinnen in Kitas, Schulen, Sport, Kultur, Vereine, Verkehrsinfrastruktur und bezahlbaren Wohnungsbau. Mit einer starken SPD-Fraktion und Bürgermeister Christoph Böck wird dies so bleiben.