Die SPD leistet einen Beitrag gegen den Plakat-Wahnsinn

Die SPD leistet einen Beitrag gegen den Plakat–Wahnsinn

Schluss mit den zugestellten Straßenrändern, den demolierten Plakatständern und herunter gerissenen PolitikerInnen Portraits – zumindest fast: der Vorstand des SPD Ortsverein Unterschleißheim-Lohhof mit seinem Vorsitzenden Jakob Wilxmann und Bürgermeister Christoph Böck haben beschlossen, zur Europawahl nur noch 30 einzelne bewegliche Plakatständer aufzustellen!

Damit wollen wir Müll vermeiden, das Stadtbild verbessern, den Vandalismus einschränken und dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nachkommen, die schon seit Jahren ein Ende der wüsten Plakat-Orgie fordern. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten würde ein derartiger Verzicht Sinn machen, da der Trend zu Plastikplakaten, die nicht umweltverträglich entsorgt werden können, immer mehr zunimmt. Im April 2014 hatte der SPD Stadtrat Alexander Kieslich schon einmal den Antrag gestellt, nur noch die offiziellen Wahlplakat-Wände zuzulassen und, wie es schon viele Gemeinden wie z.B. Höhenkirchen-Siegertsbrunn oder Kirchheim seit Jahren handhaben, auf Einzelplakatständer völlig zu verzichten! Leider haben wir damals mit unserem Antrag im Stadtrat keine Mehrheit gefunden. Wir werden in der nächsten Zeit auf die anderen Fraktionen zugehen und anregen, ob sie sich unserer freiwilligen Selbstbeschränkung anschließen wollen. Vielleicht finden wir ja diesmal genügend Mitstreiter und Befürworterinnen für eine gute Sache!

Antje Kolbe für die SPD Unterschleißheim-Lohhof